Vom Schüler zum Studenten werden

Vom Schüler zum Studenten werden

Keine Lehrer, keine Eltern – nur noch du! Aber keine Sorge – ihr habt ja uns! Wir von der jade.impuls waren in der Hochschule unterwegs und haben die besten Tipps der „alten Hasen“ für Studienanfänger zusammengetragen.

Mach deinen Wohnort zur Heimat

Vorab muss gesagt werden: Zum Studieren gehört mehr, als nur zu lernen und die Vorlesungen zu besuchen. Dein Umfeld ist wichtig. Erkunde die Stadt, ob es der Südstrand in Wilhelmshaven, der Schlossgarten in Oldenburg oder die Gellener Torfmöörte in Elsfleth ist! Wenn du dich in deinem Studienort zuhause fühlst, lässt sich der stressige Studentenalltag wesentlich besser ertragen. Der Start wird dir leichter fallen.

Balance zwischen Party und Pauken

Angst, den Anschluss in deinem Studiengang nicht zu finden? Neben dem Studium sollten die Besuche der Studenten-Partys dein neues Hobby werden. Bars und Diskotheken eignen sich perfekt, um Kontakt zu deinen Kommilitonen zu knüpfen und Freundschaften zu schließen. Es wird eine aufregende Zeit und du solltest eine gute Balance zwischen Studium und Party finden.

Selbstständiges Lernen

Keine Anwesenheitspflicht, keine mündlichen Noten. Fluch und Segen zugleich! Kaum sitzt du in der ersten Vorlesung, geht es auch schon richtig los. Jetzt bist du dran, dich zu organisieren! Gewöhne dich an ein selbstständiges Lernen. Keinen Dozenten wird es interessieren, ob du durch eine Prüfung gefallen bist oder eine Kursarbeit nicht abgegeben hast. Und jedes betteln um eine Fristverlängerung wird auf taube Ohren stoßen. Du musst vom Schüler zum Studenten werden!

Durchatmen

Aber stresse dich nicht zu viel! Das Studium wird nun einen Großteil deiner Zeit in Anspruch nehmen. Nimm dir ab und an Freiraum zum Durchatmen und schau dir die Hochschul-Angebote an. Geh segeln, zum Kutterpullen oder spiele Fußball. Das macht den Kopf frei und ganz nebenbei kannst du weitere Kontakte knüpfen. Schau nach links und rechts, die Hochschule hat viel zu bieten!

Suche deinen Lerntyp

In der Vorlesung lieber mitschreiben oder konzentriert zuhören? In einer Gruppe oder alleine arbeiten? Morgens oder abends lernen? Es gibt nicht den ultimativen Tipp, wie du dich am besten auf die Klausuren vorbereitest. Du musst selbst für dich herausfinden, welche Lernstrategie am besten zur dir passt, und dir einen eigenen Masterplan erstellen. Sorge dafür, dass du jederzeit weißt, was zu tun ist. Egal ob du eher der Chaot bist oder ein Ordnungsmensch, ein Kalender kann sehr hilfreich sein. Abgabetermine und Prüfungsfristen können schnell in Vergessenheit geraten. Fang so früh wie möglich mit der Suche nach einer Strategie an! Nur so wird es ein halbwegs stressfreies Semester.

Vorsicht, Klausur!

Du hast noch gar nicht richtig mit deinem Studium begonnen, schon sitzt du in der ersten Klausur. Hier gilt die Devise: Sei überpünktlich! Die angegebene Klausurenzeit meint oftmals die reine Bearbeitungszeit für die Klausur und wenn die Türen einmal zu sind, die Klausur beginnt und du zu spät kommst – dann bist du durchgefallen! Sei 20 Minuten vorher da, damit dir das nicht passiert. Und nicht verzweifeln, wenn die Prüfungen nicht so gut laufen. Du wirst die Erwartungen der Dozenten kennenlernen und jeder bekommt einen Zweitversuch.

Genieße die Zeit

Hab Spaß! Tiefschläge gehören zum Studium dazu und ändern nichts daran, dass für dich vielleicht die spannendste Zeit deines Lebens begonnen hat. Letztendlich machst du genau das, was du wolltest: Studieren. Du möchtest etwas lernen und du möchtest diesen Abschluss, du möchtest deinen Träumen nachjagen. Deine Einstellung wird über den Erfolg entscheiden. Genieße die Zeit, mit allem, was dazugehört: Neue Freunde, WG-Leben und bestandene Klausuren.

 

Autor: Nico Tank

1 Gedanke zu “Vom Schüler zum Studenten werden

  1. Guter Artikel, und es stimmt, wir laufen nicht hinter Abgaben hinterher, aber glaubt mir, es ist mir nicht egal, wenn Leute bei mir durch die Prüfung fallen. Aber manchmal muss es sein…

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