Schöne Stunden bei Met, Musik und (Rollen-)Spiel

Schöne Stunden bei Met, Musik und (Rollen-)Spiel

Mittelalterliche Eventgastronomie mit familiärer Atmosphäre im „Anno 1300“ in Voslapp

Betritt man die von außen recht unscheinbare Taverne im ehemaligen „Dreimädelhaus“ in der Möwenstraße in Voslapp, fühlt man sich in die Zeit der Ritter und Könige zurückversetzt. Die rustikale Einrichtung und die Fässer auf dem Tresen vermitteln ebenso wie auch die fellbezogenen Stühle das Lebensgefühl einer längst vergangenen Epoche.

Im „Anno 1300“ trifft sich die Mittelalter- und Gothicszene Wilhelmshavens, um bei Honigwein und mittelalterlichen Speisen schöne Stunden zu verbringen. Auch die Rollenspielerszene hat hier eine Heimat gefunden. Im „Anno 1300“ treffen sich die Rollenspieler regelmäßig zu Stammtischen. Doch auch Fans von Brett- und Kartenspielen kommen auf ihre Kosten. Jeden Mittwoch gibt es einen Spieleabend, an dem sich sicher der ein oder andere Mitspieler für das persönliche Lieblingsspiel oder eine Spielrunde zum Mitspielen finden lässt. Auch an anderen Abenden wird die umfangreiche Spielesammlung von den Gästen viel und gerne genutzt. Spielen gehört zum Konzept des Familienbetriebs.

„Das Anno entstand aus einer Schnapsidee. Es gab keinen Treffpunkt für die Mittelalterszene in Wilhelmshaven und da haben wir eben einen eröffnet“, erzählt Silvia Husmann, Ehefrau von Inhaber Frank Husmann. Sie wird von allen liebevoll der „Hausdrache“ genannt. Von der Idee bis zur Eröffnung in der damaligen Location in der Weserstraße dauerte es nur sechs Wochen. Das Konzept der Eventgastronomie ging auf, die Taverne hat in den sieben Jahren ihres Bestehens viele Stammgäste gewonnen.

Neben einigen großen Events, wie zum Beispiel der Gothic-party „Carpe Noctem“ oder den offiziellen Turnieren der friesischen Mau-Mau-Liga, bietet das Team des „Anno 1300“ auch regelmäßig eigene Veranstaltungen an wie die monatliche Musiksession oder im Sommer Grillabende im Biergarten der Taverne. Zwei Dinge sind den Inhabern wichtig: „Hier ist jeder willkommen, man braucht keine mittelalterliche Gewandung. Und Eintritt nehmen wir auch nicht, egal bei welcher Veranstaltung.“

Autorin des Artikels: Julia Belcufine

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