Neun Dozenten-Typen, die jeder kennt

Neun Dozenten-Typen, die jeder kennt

Während der Studienzeit lernt man in der Regel viele Menschen kennen. Nicht selten entstehen daraus Freundschaften fürs Leben. In dieser Zeit, die von Höhen und Tiefen geprägt ist, entstehen viele Erinnerungen. Die Dozenten nehmen dabei eine wichtige Rolle ein – jeder auf seine eigene Art und Weise. Sie über- oder unterfordern, bereiten sich kaum oder zu intensiv auf die Vorlesungen vor und sind gleichzeitig so unterhaltsam, dass man sie trotzdem nicht missen will. Wir von der jade.impuls haben euch gefragt, welche Dozenten-Typen ihr an der Jade Hochschule kennt und diese zusammengetragen.

 

Der Kumpel

Diesen Typen mögen viele. Er ist jung geblieben und ist einfach eine coole Socke. Seine Vorlesungen sind zwar nicht mit strukturiertem Lehrmaterial gesegnet, dafür überzeugt er aber mit seiner lockeren Art. Auch besteht die Möglichkeit, dieser Sorte von Dozenten abends in einer Kneipe oder auf einer FH-Party zu begegnen und dort auch schnell ins Gespräch zu kommen. Der Studentenfreund wirkt bodenständig und locker und ist daher bei den Studenten äußerst beliebt.

Der Geschichtenerzähler

Bei seinen Vorlesungen wird der Schwerpunkt anders gelegt. Anstelle von trockenen Theorien und komplizierten Formeln steht hier die Lebenserfahrung auf dem Programm. Der Geschichtenerzähler schweift nur allzu gern vom Thema ab und erzählt den überwiegend desinteressierten Studierenden von wichtigen Ereignissen aus seinem Leben. Sobald er einmal in Fahrt kommt, ist er kaum zu bremsen. Ärgerlich jedoch, dass all die persönlichen Storys am Ende selten in der Klausur abgefragt werden. Dieser Typ von Dozent ist zwar sehr unterhaltsam, ist aber bei den fleißigen Bienen eher unpopulär.

Der Engagierte

„Der Weg ist das Ziel“, denkt sich dieser Dozenten-Typ und überzeugt durch perfekte PowerPoint-Folien und super-duper konzipierte Übungsblätter. Sein Ziel ist es, die Studierenden mit seiner Motivation anzustecken und ihnen den Prüfungsstoff näher zu bringen. Vor allem die eifrigen Studenten, die Frontalunterricht genießen, gehören zu seinen treuen Anhängern. Die „gechillten“ und faulen Studenten unter euch mögen seine engagierten Vorlesungen eher weniger.

Das Superbrain

Dieser Dozenten-Typ ist das absolute Genie in seinem Fachgebiet und hat auf jede noch so schlaue Frage eine noch schlauere Antwort parat. Dieser Typ von Dozent wird von den meisten Studenten respektiert und geschätzt. In seinem Kurs versuchen die Studenten, das unglaubliche Wissen aufzusaugen, obwohl sein Fachchinesisch dem einen oder anderen Kopfzerbrechen bereitet. Das Superbrain will sein großes Wissen mit den Studenten teilen und so trägt er gerne 400 Prozent von dem vor, was in der Klausur drankommt.

Der Witzbold

Die flachen Witze wie, „Was macht ein Mathematiker im Garten? Wurzeln ziehen“, gehören bei diesem Typen von Dozent zur Tagesordnung. Ein gutes Arbeitsklima ist für diesen Dozenten das A und O und so werden ständig die Folien mit skurrilen Analogien und Bildern ergänzt. Auch mit sarkastischen Seitenhieben gegen andere Fachrichtungen ist jeder Zeit zu rechnen. Daher kann die allgemeine Stimmung in seinen Vorlesungen als positiv beschrieben werden. Ausnahme: Man versteht keine Witze.

Der Anspruchsvolle

Diesen Dozenten-Typen fürchtet ihr alle, weil seine Erwartungshaltung an die Studenten immens ist. Nicht nur in der Vorlesung wird heftig gearbeitet, auch danach rauben die vielen Übungsblätter die Freizeit. Der Anspruchsvolle ist der Meinung, dass ohne Fleiß kein Weg zum Erfolg führt. Jeden einzelnen CP muss sich der Student hart erkämpfen, denn bei diesem Dozenten wird nichts geschenkt. Auch wenn der Anspruchsvolle einem das Leben unfassbar schwermacht, will er nur euer Bestes. So zumindest die Theorie.

Der Technikverliebte

Dieser Dozenten-Typ zeichnet sich durch seine vielen audiovisuellen Hilfsmittel in den Vorlesungen aus. Die Übungsaufgaben werden per zigtausend Links im Internet bearbeitet und für die Klausurvorbereitung werden selbst programmierte Apps den Studenten nahegelegt. Für Technikaffine unter euch ist der Typ von Dozent ein Segen, für die Technophoben dagegen eher ein Fluch.

Der Gutmensch

„Für die Klausur brauchen Sie nur diese Folien zu lernen…“ ist für die Studenten wie Musik in den Ohren. Dieser Typ von Dozent tut alles für das Wohl der Gemeinde und ist einer der Highlights in der Woche eines Studenten. Die angenehme und verständnisvolle Art sorgt bei vielen Studenten für ein gutes Gefühl. Der Typ Gutmensch ist eigentlich viel zu lieb für diese Welt und jeder Student sollte sich glücklich schätzen, ihn zu haben.

Der Chaot

Zu Beginn seiner Vorlesungen kann man entspannt noch eine rauchen oder das Pausenbrot verschlingen. Denn der Chaot kommt immer zu spät. Bis der PC hochgefahren und die PowerPoint-Folien gestartet werden, ist gefühlt die Hälfte der Vorlesung schon passé. Der etwas verwirrte Dozent ist meistens nicht optimal auf die Vorlesung vorbereitet und gilt auch nicht als die beste Info-Quelle bei Fragen zur Klausur. Trotzdem ist er irgendwie sympathisch und daher ist man ihm auch meistens nicht böse.

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