Klimaschutz beginnt im Kleinen

Klimaschutz beginnt im Kleinen

Mit einem neu geschaffenen Referat für Ökologie & Nachhaltigkeit setzt der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Jade Hochschule ein Zeichen für die Umwelt. Damit will der AStA mehreren Trends begegnen und die Studierenden und Beschäftigten aktiv mit einbeziehen. Die ersten Ziele für eine umweltfreundliche Hochschule sind bereits gesteckt.

Wie kann der Alltag an der Jade Hochschule verändert werden, um das Klima nachhaltig zu schützen? Mit dieser und weiteren Fragen setzt sich aktuell der AStA der Jade Hochschule standortübergreifend auseinander. Mit einem zum Sommersemester 2018 neu geschaffenen Referat für Ökologie & Nachhaltigkeit will er die Sinne der Studierenden für einen bewussteren Umgang mit der Umwelt schärfen. Markus Trense aus dem AStA Wilhelmshaven erklärt: „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass die Umweltbelastung reduziert und das zukünftige Wohl der Menschheit gesichert wird.“

Die Erderwärmung schreitet voran und das Artensterben nimmt zu. Hinzu kommt die zunehmende Umweltverschmutzung. Die Ellen-MacArthur-Stiftung prognostiziert, dass im Jahr 2050 in den Weltmeeren mehr Plastikmüll schwimmt als Fische. Zumindest dann, wenn sich in den kommenden Jahren nicht deutlich etwas ändert.

Diesen Entwicklungen will der AStA der Jade Hochschule entgegenwirken. „Unser Ziel ist es, die Beschäftigten und Studierenden der Jade Hochschule über umweltfreundliches Verhalten, bewusste Ernährung und den fairen Handel aufzuklären. Gemeinsam mit ihnen wollen wir Verbesserungspotenziale entdecken und Lösungen erarbeiten, um Ressourcen zu schonen“, sagt das AStA-Mitglied. Der AStA werde sich künftig an verschiedenen Projekten beteiligen. Exemplarisch nennt der 29-Jährige die Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit an der Jade Hochschule und die Unterstützung des Projekts Fairtrade-Universities.

Die ersten übergreifenden Ziele für eine umweltfreundliche Hochschule sind bereits definiert: Die Mülltrennung an der Hochschule soll verbessert und der vom AStA verkaufte Kaffee soll auf Fairtrade umgestellt werden. „Viele andere Ideen sind noch in der Entwicklung. Darüber wollen wir noch im Kollektiv sprechen.“

Für Ideen und Anregungen seitens der Studierenden ist der AStA immer offen. Du willst dich bei dem Projekt mit einbringen? Unter der E-Mail-Adresse oekologie@asta-whv.de kannst du das neu geschaffene Referat erreichen.

Autor: Michael Bieckmann

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