Green IT – Drei nachhaltige, digitale Angebote

Als „Green IT“ bezeichnet man im Allgemeinen auf Nachhaltigkeit ausgelegte Angebote in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Diese digitalen Angebote eignen sich gut, um den ökologischen Fußabdruck ohne größeren Aufwand zu verkleinern.

Als »Green IT« bezeichnet man im Allgemeinen auf Nachhaltigkeit ausgelegte Angebote in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Diese digitalen Angebote eignen sich gut, um den ökologischen Fußabdruck ohne größeren Aufwand zu verkleinern: Posteo ist ein E-Mail-Anbieter mit Sitz in Berlin. Für einen Monatsbeitrag von einem Euro wird ein Postfach angelegt, das verschlüsselt ist und ein umfangreiches Nachhaltigkeitskonzept beinhaltet. Neben einem Firmenkonto bei der GLS Bank, die in Sozial- und Umweltprojekte investiert, setzt Posteo unter anderem auf Ökostrom und eine ressourcenschonende Büroausstattung. Außerdem spendet das Unternehmen regelmäßig Geld an Nichtregierungsorganisationen, die sich für den Umweltschutz einsetzen. Interessant, gerade für Studenten: Ein Posteo-Konto umfasst ebenfalls einen Kalender. Die Synchronisation mit einem Android-Gerät ist jedoch nur über die Applikation »CalDAV-Sync« möglich, die 2,59 Euro kostet. Bei Ecosia handelt es sich um eine Suchmaschine, die ihre Werbeeinnahmen in Aufforstungsprojekte in Brasilien investiert. Laut Website hilft jeder Nutzer durch eine Suchanfrage, Bäume zu pflanzen. Hier lohnt sich ein zweiter Blick: Ecosia funktioniert wie Google. Die Suchmaschine Google zeigt über AdSense bei jeder Suchanfrage Werbung an, durch deren Anklicken Geld in die Unternehmenskasse gespült wird. Bei Ecosia kommt ein Pendant namens »EcoAds« zum Einsatz. Man erwirkt als Einzelner also erst dann etwas für die Umwelt, wenn man die verlinkte Werbeanzeige abruft. Das Projekt EcoCrowd wurde durch die Deutsche Umweltstiftung ins Leben gerufen und wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Es dient als Plattform, nachhaltige Crowdfunding Projekte umzusetzen. Hier kann jede Person ihre eigenen Ideen zum Umweltschutz realisieren und andere dabei unterstützen. Das Prinzip: Der Förderer lässt dem Projekt einen Betrag seiner Wahl zukommen und erhält dafür ein Tauschgut, zum Beispiel das fertige Produkt. Jede Idee wird von EcoCrowd nach eigenen Kriterien auf Nachhaltigkeit geprüft. Schafft es eine Idee auf die Plattform, begleitet ein »Projektlotse« den Initiatoren bei der Umsetzung.

Autor des Artikels: Marc Miller