Design Challenge 2019: „Dick und Doof“ holen den Sieg

Design Challenge 2019: „Dick und Doof“ holen den Sieg

Am 25. April fand erstmals seit 2013 wieder die Design Challenge unter dem Motto „Feuer vs. Eis“ in Wilhelmshaven statt. Bei dem Roboter- und Konstruktionswettbewerb des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften müssen Studierende in Teams bestehend aus zwei bis drei Personen einen ferngesteuerten Roboter entwickeln, der bestimmte Kriterien erfüllen muss.

Die genaue Aufgabe und den Bausatz bekommen die Teams 14 Tage vor dem Wettkampftag. Einige Anforderungen waren in diesem Jahr, dass der Roboter sich fortbewegen soll oder aber auch Tischtennisbälle aufnehmen und transportieren kann. Außerdem soll er in der Lage sein, Räder zu drehen, Tasten zu drücken und Kisten öffnen. Die Roboter treten dann auf einem großen Spielfeld im Hörsaal gegeneinander an. Ziel des Spiels ist es, innerhalb von sieben Minuten so viele Tischtennisbälle wie möglich mithilfe einer Kanone in das gegnerische Tor zu befördern.

Der Roboter vom Team „Royal Robot“ überzeugte auch durch das Design.

„Einige Teams haben noch bis spät abends an den Robotern gearbeitet und das Ding durch die Nachtschicht zum Laufen gebracht“, erklärt Jan Dierks, Mitglied des Organisations-Teams der Design Challenge. Nach der Vorrunde qualifizierten sich die ersten vier Teams für die Finalspiele. Platz drei erreichte das Team „Die Blonde und die Nerds“, nachdem es das Spiel gegen „Error 404 – Name nicht gefunden“ deutlich für sich entschieden hat. Im spannenden Finale traten die Teams „Dick und Doof“ und „The Royal Robot“ gegeneinander an. Nach zehn Minuten stand der Sieger der diesjährigen Design Challenge 2019 fest: Team „Dick und Doof“. Lukas Friedrichs aus dem Gewinner-Team berichtet stolz: „Bis gestern war alles offen, aber unser Ziel war es natürlich, zu gewinnen, und das haben wir jetzt geschafft“.

Doch wer meint, die Sieger bekämen einen großen Preis, der liegt falsch. „Man kann nur Ruhm und Ehre und eine kleine Trophäe gewinnen“, so Jan Dierks. Zusätzlich bekommt jeder Teilnehmer 2,5 CP, da die Design Challenge ebenfalls ein Wahlpflichtfach ist. „Es ist unglaublich viel Arbeit, man könnte die Credit Points auch wesentlich leichter sammeln, aber man lernt bei der Design Challenge vor allem, die Theorie auch praktisch umzusetzen“, erzählt ein anderer Teilnehmer.
Das Organisations-Team ist mit dem Wettkampftag zufrieden. „Es ist alles so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten spannende Spiele und viel Spaß“, erzählt Dierks nach der Siegerehrung.

 

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