Der Weihnachtsmarktcheck

Der Weihnachtsmarktcheck

Wer liebt und kennt ihn nicht, den Geruch nach Waffeln und gebrannten Mandeln? Das bedeutet: die Zeit der Weihnachtsmärkte hat begonnen. Doch welcher Markt ist besonders sehenswert und wo schmeckt der Glühwein am besten? Wir nehmen für euch die Weihnachtsmärkte der drei Studienorte Oldenburg, Wilhelmshaven und Elsfleth genauer unter die Lupe.

 

Oldenburg: Ein Muss für Weihnachtsmarktliebhaber

Direkt vor dem Schloss in Oldenburg befindet sich der Weihnachtsmarkt der Stadt. Der „Lamberti-Markt“ lädt mit einem großen Lichterkettenbogen am Haupteingang auf ein paar schöne Stunden ein. Der Oldenburger Weihnachtsmarkt ist wesentlich größer als die Märkte in Wilhelmshaven oder Elsfleth. Vom Schlossplatz aus stehen die Stände teilweise bis in die Fußgängerzonen der Innenstadt.

Neben den Glühwein-, Süßigkeiten-, Bratwurst- und Gewürzständen, die es auf so gut wie jedem Weihnachtsmarkt gibt, bietet der Lamberti-Markt noch zahlreiche Besonderheiten. Viele Aussteller verkaufen Hand-Made-Produkte. Uns ist besonders ein Stand mit individuellen Fahrradklingeln und ein Süßwarenstand mit großer Auswahl an selbstgemachten Bonbons aufgefallen. Außerdem gibt es viele Stände mit Mützen, Schals, Portemonnaies oder Ähnlichem.  In jeder geschmückten, kleinen Gasse haben wir etwas Neues entdeckt. Wer also noch Geschenke für Weihnachten sucht, findet hier sicherlich ein paar Kleinigkeiten.  Für Kinder ist der Markt ein kleines Paradies, denn es gibt neben zahlreichen Karussells sogar ein Riesenrad.

Zu einem Weihnachtsmarktbesuch gehört natürlich eine Tasse Glühwein oder eine Feuerzangenbowle. Nach solchen Ständen mussten wir nicht lange suchen. An jeder Kreuzung gibt es teilweise gleich mehrere Glühweinbuden. Wir finden, Glühwein für 2,50 bis 3 Euro ist ein gerechtfertigter Preis. An vielen Ständen gibt es mittlerweile auch weißen Glühwein. Kakao mit Schuss haben wir an manchen Buden für 4,00 Euro gefunden. Das ist im Verhältnis zu anderen Weihnachtsmärkten günstig.

Zu einem guten Glühwein passt natürlich eine knackige Bratwurst. Auf dem Lamberti-Markt gibt es einen großen Bratwurststand, der selbstgemachte Bratwurst für 3,50 Euro anbietet.  Wer es günstiger mag, findet an anderen Ständen Bratwurst für 3 Euro. Außerdem wissenswert: Wer kein Fleisch isst, braucht keine Angst zu haben, nicht satt zu werden. Ein Gyrosstand bietet sogar für 4,50 Euro veganes Gyros an.

Für einen ausgedehnten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sollten Besucher, die alles sehen möchten, mindestens zwei Stunden einplanen. Wer nur etwas essen und trinken möchte, braucht deutlich weniger Zeit, da die Wege von Stand zu Stand kurz sind und durch das große Angebot schnell für jeden das Richtige gefunden werden kann.

Der Lamberti-Markt ist noch bis zum 22. Dezember geöffnet.

 

 

 

Wilhelmshaven: Klein aber fein

Ein großer Weihnachtsbaum schmückt den Eingang des Weihnachtsmarktes in Wilhelmshaven auf dem Valoisplatz. Das Motto lautet „Weihnachten am Meer“. Die Gänge des Marktes führen einmal im Kreis, sodass die Besucher keine Angst haben müssen, einen Stand zu verpassen. Auch hier kann zwischen Glühwein, Feuerzangenbowle, Kakao und Eierpunsch gewählt werden. Kulinarisch gibt es gegenüber Oldenburg zwar weniger Auswahl, dennoch sind Klassiker wie Kartoffelpuffer, Bratwurst, Laugengebäck und Crêpes auch dabei. Für die kleinen Gäste ist mit Sicherheit der Märchenwald ein echtes Highlight. Die Preise für Glühwein liegen bei 3 Euro, für Feuerzangenbowle ebenso. Beim Kakao mit Schuss kann es da schon etwas teurer werden. Die Preise liegen bei 4,00 – 5,50 Euro.

Besonders sticht eine Glühweinbude hervor, die sich auf halbem Weg um den Markt herum befindet. Ein großer, singender Elchkopf ziert das Dach. Ebenso haben wir einen Stand mit einer Vielzahl an außergewöhnlichen Gewürzen, einen Stand mit Kerzen in verschiedenen Farben und Formen und einen kleinen Stand mit maritimen Hand-Made-Produkten entdeckt. An einigen Tagen bietet der Markt sogar Live-Musik. Die letzten Termine dafür sind der 13. und 20. Dezember.

Der Besuch auf dem Markt dauert ca. eine Stunde, wenn kurz ein Glühwein getrunken und alles im Schnelldurchlauf einmal angeschaut wird. Dennoch laden die Getränkebuden in ihren gemütlichen und beheizten Innenbereichen durchaus zum längeren Verbleib ein.

Noch bis zum 23. Dezember gibt es die Möglichkeit, den Weihnachtsmarkt in Wilhelmshaven zu besuchen.

 

 

 

Unser Tipp für Sparfüchse

Rennt nicht direkt zur ersten Glühweinbude. Schaut euch kurz um und vergleicht die Preise. Das ein oder andere Schnäppchen lässt sich bestimmt finden. Also zieht euch warm an und los geht’s!

 

Elsfleth: Je kleiner, desto feiner

 

In Elsfleth gibt es nicht nur einen Weihnachtsmarkt, sondern direkt mehrere. Um und in der Stadt finden jedes Jahr an verschiedenen Terminen kleine Weihnachtsmärkte statt. Diese haben maximal zwei Tage geöffnet. Den ganzen Dezember über befinden sich aber an der alten Mühle kleine Buden, die jeden Abend auf einen Glühwein oder andere Leckereien einladen. Im Hotel in der alten Mühle fand am ersten Dezemberwochenende der Weihnachtsmarkt „Mühlenzauber“ statt. Jetzt stehen noch zwei Buden vor der Mühle und sind bis zum 23. Dezember nachmittags täglich geöffnet. Hier gibt es Glühwein für 3,50 Euro und drei kleine Bockwürstchen für 2,50 Euro. Die Elsflether treffen hier oft auf bekannte Gesichter, denn der Glühweinstand ist der einzige, der über mehrere Wochen geöffnet ist. Also zieht es viele Einwohner der kleinen Stadt öfter in die Mühlenstraße. Obwohl es nur zwei kleine Stände sind, ist der „Weihnachtsmarkt“ sehr gemütlich und heimelig. Wer schnell einen Glühwein trinken möchte oder eine kleine Stärkung braucht, ist hier am richtigen Ort.

 

 

 

Autoren: Karla Büscher und Inga Albrecht

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