Das Problem mit den Wellenbrechern

Das Problem mit den Wellenbrechern

„Die DONOTS sind relativ abgegangen, die haben gut Party gemacht“, so Miriam Imhausen. Sie ist als Referentin des AStA Wilhelmshaven für das Eventreferat tätig und organisierte zum zweiten Mal die AStA Party mit. Die ausgelassene Stimmung während des Auftritts sorgte für einen kurzen Schock, als die DONOTS ihren Song „Calling“ anstimmten. Nach ein paar Sekunden brachen sie das Lied aus Sicherheitsgründen ab, weil die Wellenbrecher, die den Bereich zur Bühne absicherten, der feiernden Masse nicht standhielten. „Wir müssen erstmal selber genau gucken, was das Problem war, woran es lag, wer verantwortlich ist. Wir nehmen das natürlich auf unsere Kappe“, kommentiert Miriam den Vorfall. Die Wellenbrecher kommen von einer externen Firma und wurden von den Mitgliedern des AStA aufgebaut. Nach dem Aufbau gab es eine Sicherheitsabnahme durch die Feuerwehr. „Man verlässt sich ja auch ein Stück darauf, dass alles von Leuten die Ahnung haben, abgesegnet wird“, sagt Miriam. Aktuell klärt der AStA sowohl intern als auch mit der externen Firma, woran genau es letztendlich gelegen hat. Genaueres wird man erst in ein paar Wochen wissen. Nach dem kleinen Vorfall wurde aber weiter ausgelassen getanzt und gefeiert.

Rund 2000 feiernde Gäste

Viele bekannte Künstler, wie zum Beispiel Mark Forster, Loona oder HP Baxxter sind in den letzten Jahren bei der AStA Party aufgetreten. Dieses Jahr konnte der AStA die DONOTS für einen Auftritt gewinnen. 2015 eröffnete die Band das Rock am Ring-Festival. Die offizielle Vorband war Hearing Fall. Die Jungs von Hearing Fall waren schon zum fünften Mal in Folge vor Ort, an diesem Abend allerdings das erste Mal als Vorband.
Wie im letzten Jahr investierten die Mitglieder des AStA wieder viel Zeit und Nerven, um die Party auf die Beine zu stellen. Ein Vergleich zum letzten Mal fällt allerdings schwer, das liegt auch an den Verkaufszahlen der Tickets. „Eigentlich kann man Partys gar nicht so in Relation setzen“, meint Miriam. Im Gegensatz zum Vorjahr war die Feier diesmal nicht bereits im Vorfeld ausverkauft. Das musste natürlich in der Planung berücksichtigt werden. „An Hand des Vorverkaufs konnte man nur so ungefähr sagen, wie viele Leute es insgesamt werden“, so Miriam. Auf Grund des Wetters und der Anzahl der verkauften Tickets wurde eine Woche vorher noch der Außenbereich etwas verkleinert. Nach bisherigen Erkenntnissen waren rund 2000 Leute bei der Party. Dazu zählten auch diejenigen, die Karten gewonnen hatten oder auf der Gästeliste standen. Insgesamt hätten etwa 3000 Leute kommen können. „An sich glaube ich, dass die Leute Spaß hatten“, meint Miriam. Sie habe im Nachhinein sehr viel positives Feedback von den Gästen erhalten.

 

Autorin: Leona Hofmann

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